Rasteder Oeconomicus 2007:

Der homo oeconomicus – der wirtschaftende Mensch – ist das Thema des Rasteder Ökonomiewettbewerbs. Ins Blickfeld rücken wir die Jugend – das Kaufverhalten von Kindern und jugendlichen Teenagern soll näher untersucht werden. In der Wirtschaftswissenschaft beschäftigt man sich mit der Frage, wie bestimmte Kaufentscheidungen entstehen - warum also Konsumenten Entscheidungen für bestimmte Produkte fällen und andere ausschließen. Dazu ist eine Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen des Konsumenten nötig und mit seinem Entscheidungsverhalten. Die Sache ist knifflig: Der „homo oeconomicus“ ist nur eine Modellannahme in der Ökonomie, mit der häufig versucht wird, wirtschaftliches Handeln zu erklären.

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Dieser Idealtyp ist immer vernünftig und eigennützig, er wägt alle seine Handlungen rational ab. Wäre der Mensch, wäret ihr so, wäre alles einfach. Jeder Mensch ist aber mehr als dieses Gedankenmodell. Wir alle handeln in der Realität oft unvernünftig, irrational, gefühlsbetont und gewohnheitsmäßig oder einfach intuitiv und spontan. Das macht die Sache kompliziert für den Manager, der seine Produkte verkaufen möchte, aber gleichzeitig auch so reizvoll. Dasjenige Wirtschaftsunternehmen, welches jugendliches Konsumentenverhalten am besten versteht, steht im Wettbewerb mit seinen Konkurrenten ganz vorne.

Euer Alltag ist voll von wirtschaftlichen Entscheidungen – nach dem Wettbewerb werdet Ihr diese besser verstehen und sogar ökonomisch erklären können.


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